Im Online-Trading lassen sich etwaige Verluste nicht vermeiden. Es ist Aufgabe des Traders, durch das richtige Risikomanagement die potenziellen Verluste so gering wie möglich zu halten und dafür zu sorgen, dass die Gewinne langfristig die Verluste übertreffen. Dies ist weder ein böses Omen noch ein Aberglaube, sondern eine Realität, die professionell gehandhabt werden muss. Dazu muss der Trader über ein ausreichendes Kapital verfügen, dessen Verlust die eigene finanzielle Stabilität oder die der Familie nicht gefährdet, sowie über ein Reservekapital, um Verluste eventuell wieder aufzufüllen.

Vor allem aber muss man bei der Aufstellung einer Trading-Strategie immer auch (hoffentlich vorübergehende) Verluste als Teil des Weges zum Gewinn in die Strategie selbst einbezogen werden. Die psychologische Anstrengung diese Realität zu akzeptieren nimmt mit dem Sammeln von Erfahrung an den Märkten allmählich ab, aber die Gefahr von Verlusten ist im Trading allgegenwärtig und der richtige Umgang mit Verlusten ist daher ausschlaggebend, um einen kühlen Kopf zu bewahren.

Eine emotionale Herangehensweise an das Trading führt unweigerlich zu einem Übermaß an Euphorie oder Depression. Es ist daher unumgänglich, dass sich der Trader darin schult die Emotionalität aus dem Spiel zu lassen. Diese Aufgabe klingt sehr leicht, ist aber schwerer als gesagt. Der Fokus des Traders sollte stets auf objektive Fakten liegen und nicht vom persönlichen Empfinden (Tagesverfassung) abhängen. Um gegen die Emotionalität anzukämpfen, kann es hilfreich sein, sich mit anderen Tradern in einer Gruppe auszutauschen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Florian Steiner Bewertungen, welche zeigen, dass eine Trading-Gruppe der ideale Ort für den Austausch von Strategien und Erfahrungen ist.